Da waren sie auch schon wieder vorbei… die Ferien

Ach ja, schön war’s…

Damit meine ich nicht den „Urlaub“ – in meinem Fall ein verlängertes Wochenende in Braunlage… Der war auch schön. Aber nein. Ferienzeit bedeutet für mich:

  • ausschlafen
    Wir haben im Unternehmen Gleitzeit. Normalerweise (also in Schulzeiten) muss ich Punkt 12:15 Uhr alles stehen und liegen lassen, um ja pünktlich in der Schule anzukommen – schließlich möchte ich meiner Tochter ja die grundsätzlichen Werte „Pünktlichkeit“ und Zuverlässigkeit“ beibringen. Und wer 12:15 Uhr gehen möchte, aber 4 Stunden am Tag arbeiten muss, der muss bis spätestens 8:15 Uhr im Büro sein. (Als Nachtmensch fällt mir das nicht ganz so leicht…) In den Ferien gehen die meisten Betreuungen bis 14:00 Uhr oder noch länger. Da darf mann dann auch mal erst um 9:00 Uhr ins Büro kommen 🙂
  • Überstunden aufbauen
    Was für viele eher nach Strafe klingt, ist für mich ein Luxus. Da ich, wie eben erwähnt, jeden Tag pünktlich das Büro verlassen muss, es aber doch immer mal Momente gibt, an denen man einfach später kommt (zum Beispiel, weil der Mann zum Arzt oder auf Geschäftsreise muss und ich das Kind entsprechend früh auch noch zur Schule fahren muss, was unweigerlich zur Folge hat, dass ich es nicht bis 8:15 ins Büro schaffen kann), ist so ein kleines Überstundenpolster Gold wert.
  • kein Freizeitstress
    Montag hier hin, Dienstag dort hin, dann jener Club und wieder ein anderer Termin… Der Nachmittag eines Schulkindes ist erstaunlich vollgepackt. Leider sind die wenigstens Termin in Laufweite, also ist das Taxi Mama zur Stelle – natürlich pünktlich und zuverlässig. In den Ferien fallen all diese Vereinstermine aus. Die Folge: Ruhe, Entspannung, Erholung… hach…
  • entspannte Mutter-Tochter-Zeit
    Fällt der Freizeitstress weg, hat man mal Zeit spontan gemeinsam was zu unternehmen – ganz ohne Termindruck im Nacken. In den Nachbarort radeln einfach nur um Eis zu essen, einen Spaziergang mit Fotoapparat (wer selber Fototouren macht, weiß, dass da ganz schnell ganz viel Zeit vergeht ;)), oder mal spontan ins Kino gehen…. alles möglich.
  • Hausarbeit schaffen
    Wenn man nicht direkt nach der Schule sofort Druck machen muss, damit die Hausaufgaben noch schnell erledigt werden, bevor man den nächsten Termin hat, dann zum Termin düsen muss und danach direkt das Abendessen kochen muss, dann hat man sogar Zeit, die eine oder andere Sache im Haushalt zu erledigen…. (oder sich auf die Couch zu setzen und zu lesen ;P)

Tja, all das ist jetzt vorbei. Die Schule startet wieder. Und damit stellt sich mir wieder die Frage: Wie bekomme ich alles auf die Reihe? Am besten,  ohne genervt, gereizt und gestresst zu sein und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass auch meine Tochter in sich ruht (denn machen wir uns nichts vor: allein mit 20 anderen Kindern in einem Raum zu sein, ist anstrengend… dabei noch was lernen zu wollen, den ganz normalen Wahnsinn – sprich Konflikte – zu bewältigen, Hausaufgaben zu erledigen und den Hobbys nachzugehen, ist für ein 8-jähriges Kind eine enorme Leistung!)?

Ich gönne meiner Tochter und mir erst einmal einen Monat, um uns wieder einzugewöhnen… In dieser Zeit, darf man auch mal schimpfen, darf man genervt sein und darf auch mal sagen: „Dazu habe ich jetzt echt keine Lust.“ Und wenn die Bude aussieht, wie das Böse – na und? Wem es zu chaotisch ist, der darf gern aufräumen.

In diesem Sinne: Einen schönen Start in die Schule!

Ich bin wieder hier…

… in meinem Revier…?

Naja, zumindest online.

Warum? Ganz klar: Weil sich jeder mit einer Website irgendwie selbst darstellen möchte. Da gehöre ich auch dazu.

Ich möchte mich zeigen: meine Bilder, meine Texte, meine Gedanken …

Diese Seite bin ich: Fotografin, Autorin, Marketingleitung und Mutter.